Kurzprofil

Abgrenzung und Lage

 

Die Leader — Region Fläming-Havel liegt südwestlich von Berlin und umfasst den ländlichen Raum auf dem Gebiet des Landkreises Potsdam Mittelmark sowie der kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel.

Die Region umfasst eine Fläche von rund 2450km². Bei einer Einwohnerzahl von rund 117.500 ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 48 Einwohnern/km². Hierbei ist ein deutliches Gefälle zwischen den großstadtnahen und peripheren Orten zu erkennen. Bis zum Jahr 2030 ist in der Region eine Verminderung der Bevölkerung zu erwarten.

 

Naturraum und Kulturgeschichte

Im Wesentlichen lässt sich die Region zwei großen Naturräumen zuordnen, dem Fläming und dem Havelland. Die dominierende Landnutzung in der Region ist mit 47% die Landwirtschaft. Insgesamt sind ca. 60% der Gesamtfläche als Landschafts- und Naturschutzgebiete ausgewiesen. Der Naturpark Hoher Fläming liegt vollständig, die Naturparke Nuthe-Nieplitz und Westhavelland liegen zum Teil in der Leader-Region.

Im 12. und 13. Jahrhundert siedelten sich unter Albrecht dem Bären, Markgraf von Brandenburg, die Namen gebenden Flamen aus den damaligen Niederen Landen an. Charakteristisch für die Region sind u.a. eine Vielzahl von Burgen, Gutsanlagen, Herrenhäuser, Wind- und Wassermühlen, Feldsteinkirchen, Vier- und Dreiseithöfe sowie eine vielfältige, aktive Kunstszene mit vielen kleinen Kulturangeboten.

 

Ziele und Handlungsschwerpunkte

Förderung des ländlichen Tourismus

Ziel ist es, die Region als wichtiges Ausflugs- und Kurzurlaubsziel für die Bewohner der umliegenden Ballungsräume zu stärken. Dabei sollen die jeweiligen Potentiale der im Gebiet liegenden Teilregionen gestärkt werden.

  • Entwicklung des Naturparks Hoher Fläming zur Top-Wanderregion
  • Entwicklung des Naturerlebnistourismus im Naturpark Nuthe-Nieplitz
  • Entwicklung der Havel als verbindendes Element — Tourismus an und auf dem Wasser
  • Entwicklung und Inwertsetzung der Obstbaukulturlandschaft

Bewältigung Demographischer Wandel

Wichtigstes Ziel ist der Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität. Ein wichtiger Teil ist die Anpassung der kommunalen Daseinsvorsorge und die Förderung der Dorfentwicklung. Die Dörfer sollen als attraktive Wohn- und Arbeitsstandorte für Jung und Alt erhalten bleiben. Dabei spielt die Berücksichtigung der Wünsche aller Altersgruppen eine besondere Rolle. Hierbei geht es sowohl um technische Lösungen im Bereich der Barrierefreiheit, als auch um die Ausrichtung der Dienstleistungen für ältere Menschen und Familien.

  • Basisorientierte Dorfentwicklung
  • Wohnen und Tourismus für alle — Barrierefreiheit
  • Kommunikation